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Einer der mächtigsten Öl- und Gaskonzerne der Welt hat gerade „mitten auf dem Schlachtfeld die Generäle ausgewechselt“. Ist das nur ein interner Skandal oder ein Signal dafür, dass die globale Energiebranche in eine neue Phase des Chaos eintritt?
BP befindet sich in einer der schwersten Governance-Krisen der letzten Jahre, als Vorstandsvorsitzender Albert Manifold nach einer Reihe von Anschuldigungen im Zusammenhang mit Verhalten, Mobbing von Mitarbeitern und Verstößen gegen interne Governance-Standards sofort entlassen wurde. Das Schockierende ist, dass Manifold erst seit weniger als einem Jahr Vorstandsvorsitzender ist, diesem riesigen Öl- und Gaskonzern jedoch innerhalb weniger Handelsstunden Milliarden von Dollar an Kapital verloren hat.
Vor dem Hintergrund der extrem starken Schwankungen der weltweiten Ölpreise aufgrund der Spannungen in der Straße von Hormus, des Nahostkriegs und der Sorgen um die europäische LNG-Versorgung sorgen Veränderungen im Führungspersonal bei BP für noch mehr Verwirrung bei den Anlegern.
GLOBALE ENERGIEPREISENTWICKLUNG
Aktuelle Preisindexvolatilität
WTI-Rohöl 91,84 USD/Barrel -2,18 %
Brent-Rohöl 97,90 USD/Barrel -1,69 %
Murban-Rohöl 95,05 USD/Barrel +2,40 %
Erdgas 2.885 USD/MMBtu -0,31 %
REFERENZKONVERTIERUNG
Artikelumrechnungspreis
Brent-Rohöl kostet etwa 2.550.000 VND/Barrel
WTI-Rohöl kostet etwa 2.390.000 VND/Barrel
Murban-Rohöl kostet etwa 2.470.000 VND/Barrel
Was überraschte den Markt kEs geht nicht nur darum, dass BP „Generäle tötet“, sondern auch zu einem äußerst sensiblen Zeitpunkt. Europa droht im Winter eine Energieknappheit, wenn die Versorgung aus dem Nahen Osten weiterhin unterbrochen ist. In der Zwischenzeit führt BP eine umfassende Umstrukturierung durch, um zum traditionellen Öl- und Gasmodell zurückzukehren, anstatt wie bisher auf grüne Energie umzusteigen.
BP LAGERPUMPE NACH DEN LAYOUT-INFORMATIONEN
Zeit des Niedergangs
Unmittelbar nach der Ankündigung mehr als 8 %
Nach 2 Handelsstunden blieben noch etwa 4,6 % übrig.
Dies gilt als schwerer Schlag für das Anlegervertrauen, da BP in den letzten drei Jahren kontinuierlich die Führung gewechselt hat.
REIHE VON FÜHRUNGSWECHSELN BEI BP
Charaktervolatilität
Helge Lund verlässt den Vorsitz des Vorstandsvorsitzenden
Bernard Looney ist wegen Verstoßes gegen interne Richtlinien zurückgetreten
Murray Auchincloss wurde nach weniger als 2 Jahren ersetzt
Albert Manifold wurde wegen Verhaltens entlassen
Die neue CEO Meg O'Neill strukturiert BP um
Analysten sagen, dass BP derzeit mit einer doppelten Krise konfrontiert ist, nämlich einer Governance-Krise und einer strategischen Krise.
Während Shell und ExxonMobil eine stabilere Führungsstruktur beibehalten, wechselt BP ständig seinen CEO und Vorstandsvorsitzenden, was dazu führt, dass die internen Kontrollmöglichkeiten in Frage gestellt werden. Insbesondere die Tatsache, dass Aktionäre gleich auf der Hauptversammlung gegen Albert Manifold protestierten, zeigt, dass es schon früh Anzeichen von Instabilität gab.
VERGLEICHENDER VERGLEICH VON ÖL- UND GAS-BIGGETS
Aktueller Status des Unternehmens
BP-Führungskrise
Shell Starke finanzielle Stabilität
ExxonMobil Wachstum dank Schieferöl
Chevron fördert LNG und Upstream
TotalEnergies Energievielfalt ausbauen
Ein weiteres bemerkenswertes Detail ist:BP kehrt zum klassischen „Upstream/Downstream“-Modell zurück.
NEUES MODELL VON BP
Rollenarray
Upstream-Öl- und Gasförderung
Downstream-Raffinierung, Petrochemie und Kraftstoffverkauf
Dies zeigt, dass BP seine Ambitionen für eine grüne Transformation vorübergehend „bremst“, um sich bei hohen Ölpreisen wieder auf die Erzielung von Gewinnen mit traditionellem Öl und Gas zu konzentrieren.
GLOBALER ENERGIEMARKTKONTEXT
• Die Straße von Hormus heizt sich weiter auf
• Iran verstärkt seinen Einfluss auf die Ölversorgung
• In Europa fehlt Ersatz-LNG
• Es besteht die Gefahr, dass der Ölpreis 100 USD/Barrel überschreitet
• Öl- und Gasunternehmen investieren wieder stärker im Upstream
Viele Experten warnen davor, dass die Welt in einen neuen Öl-Superpreiszyklus eintreten könnte, ähnlich wie im Jahr 2008, wenn die Spannungen im Nahen Osten anhalten und die interne Instabilität innerhalb der großen Öl- und Gaskonzerne anhält.
Das Schrecklichste im Moment ist wahrscheinlich nicht der steigende Ölpreis, sondern das unsichere Marktvertrauen innerhalb der größten „Energieimperien“ der Welt.
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