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Ölpreise im Nahen Osten fallen: Neue Handelschancen für USA und Europa

Die Preise für Rohöl aus dem Nahen Osten sind nach dem Abkommen zwischen den USA und Iran stark gefallen und eröffnen neue Möglichkeiten für den Öltransport aus dieser Region in die USA und nach Europa. Händler berichteten am Mittwoch gegenüber Reuters, dass die Rückgänge bei den Preisen für Dubai, Murban und Oman unter die Handelsniveaus gefallen sind, was diese Geschäftsaktivitäten begünstigt.



Ein neu formierter Ölmarkt

Der Ölmarkt hat begonnen, die Möglichkeit der Wiedereröffnung der Hormuz-Straße zu bewerten, nachdem Informationen über ein vorläufiges Abkommen zwischen den USA und Iran bekannt wurden. Dies führte dazu, dass die Spotpreise für Rohöl aus dem Nahen Osten, insbesondere für Dubai, Murban und Oman, unter die Handelsniveaus fielen und Handelsmöglichkeiten schufen.



Supertanker auf dem Weg

  • Mindestens fünf Supertanker mit Murban- und Das-Öl aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) sind auf dem Weg nach Europa und werden von ExxonMobil betrieben.
  • Murban-Öl ist derzeit für europäische Importeure günstiger als amerikanisches WTI-Öl.
  • Etwa 15 Millionen Barrel Öl aus Upper Zakum und Murban der VAE, Oman-Öl und irakisches Basrah Medium sind ebenfalls auf dem Weg in die USA, transportiert von Exxon und TotalEnergies.

Veränderung der Ölpreisstruktur

Der Rückgang der Rohölpreise aus dem Nahen Osten hat dazu geführt, dass die zukünftige Struktur wichtiger Ölsorten wie Dubai und Murban erstmals seit Beginn des Konflikts am 28. Februar in den Contango-Zustand übergegangen ist. Der Contango-Zustand tritt auf, wenn die Preise für später fällige Verträge höher sind als die für näher liegende Verträge, was erheblich nachgelassene Bedenken über eine aktuelle Verknappung der Rohölversorgung zeigt.



ÖlsorteAktueller Preis (USD/Fass)Preisstruktur
DubaiGefallenContango
MurbanGefallenContango
OmanGefallenContango
WTI (USA)Höher-

Zukunft der Ölpreise

Falls das USA-Iran-Abkommen Bestand hat und die Hormuz-Straße für einen sicheren und nachhaltigen Transport geöffnet wird, könnten die Preise für Dubai- und Murban-Öl weiter fallen. Millionen Barrel Öl aus dem Nahen Osten werden derzeit auf Öltankern im Persischen Golf gelagert, und die Öffnung der Hormuz-Straße würde die Produzenten ermutigen, die Produktionsmengen wieder aufzunehmen, die sie zu Beginn des Konflikts hatten reduzieren müssen.



Mit diesen Entwicklungen befindet sich der Ölmarkt in einer sehr interessanten und volatilen Situation, die viele Möglichkeiten für sowohl Produzenten als auch Importeure weltweit eröffnet.



Informationen bereitgestellt von Charles Kennedy für Oilprice.com