Sicherheit des Stromsystems vor Taifun Nr. 1 und Starkregen nach dem Sturm



Sicherheit des Stromsystems vor Taifun Nr. 1 und Starkregen nach dem Sturm

Aufgrund der komplexen Entwicklung von Taifun Nr. 1 Maysak und der Gefahr anhaltender Starkniederschläge in der Nordregion Vietnams hat das Ministerium für Industrie und Handel die gesamte Branche aufgefordert, umgehend Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit des Stromversorgungssystems und der industriellen Infrastruktur zu ergreifen. Gleichzeitig bereitet die Branche Ressourcen für die Katastrophenschutzmaßnahmen vor, nach dem Prinzip der "4 vor Ort".



Lage von Taifun Nr. 1 Maysak

Laut dem nationalen Zentrum für Wetter- und Wasserprognosen hat sich Taifun Nr. 1 Maysak im Südchinesischen Meer gebildet mit Windstärken Stufe 10-11 und Böen bis Stufe 13. Der Taifun wird voraussichtlich in Richtung West-Nordwest mit einer Geschwindigkeit von 15-20 km/h ziehen und wird in den kommenden Tagen direkt die Nord- und Nordzentralregion Vietnams beeinflussen.


Der Taifun geht mit starkem Regen einher und kann Überschwemmungen und Erdrutsche in vielen Regionen verursachen. Dies gilt als der erste Taifun der Saison mit starkem und langanhaltendem Einfluss, der entschiedene Gegenmaßnahmen erfordert.



Anweisungen des Ministeriums für Industrie und Handel

Aufgrund der aktuellen Situation hat der Minister für Industrie und Handel dringende Anweisungen erlassen und die untergeordneten Einheiten der Branche gebeten, sich auf folgende Schwerpunktaufgaben zu konzentrieren:


  • Proaktive Überprüfung des gesamten Stromnetzes, insbesondere in kritischen Gebieten, die durch den Taifun gefährdet sind
  • Vollständige Vorbereitung von Ersatzmaterialien und -ausrüstung für eine schnelle Behebung von Störungen
  • Stärkung der Führungs- und Steuerungsarbeit in den Einheiten
  • Gewährleistung absoluter Sicherheit für Arbeitnehmer und Bevölkerung

Gegenmaßnahmen

Das Nationale Stromübertragungsunternehmen (EVNNET) hat eine Reihe von Maßnahmen zur Bewältigung des Taifuns umgesetzt:


  • Einrichtung von Arbeitsteams zur Überprüfung der Sicherheit aller Stromleitungen und Umspannstationen
  • Besondere Aufmerksamkeit auf Leitungen in Bergregionen und in Gebieten mit hohem Erdrutschrisiko
  • Vollständige Bereitstellung von Notstromaggregaten und Reparaturmaterialien
  • Erstellung von Plänen für sicheres Abschalten des Stromnetzes bei Bedarf
  • Intensivierte 24/7-Überwachung des Betriebs des Systems

Das Prinzip der "4 vor Ort"

Nach dem Prinzip der "4 vor Ort":


  • Ort der Störung: Behebung der Störung direkt am Ort des Geschehens
  • Ort des Personals: Einsatz von technischem Personal vor Ort
  • Ort der Ressourcen: Bereitstellung von Ersatzmaterialien und -ausrüstung vor Ort
  • Ort der Führung: Führung und Koordination der Maßnahmen vor Ort

Dieses Prinzip verkürzt die Zeit zur Behebung von Störungen und stellt sicher, dass die Stromversorgung für die Bevölkerung so schnell wie möglich wiederhergestellt wird.



Ressourcenvorbereitung

Die regionalen Elektrizitätsgesellschaften haben Einsatzkräfte gebildet, die rund um die Uhr einsatzbereit sind. Diese Einheiten umfassen:


  • Fachingenieure und qualifizierte Arbeiter
  • Kräne und Spezialfahrzeuge
  • Mobile Notstromaggregate
  • Reparaturausrüstung und Ersatzteile

Zusätzlich haben die Unternehmen eng mit den lokalen Behörden zusammengearbeitet, um die Lage zu erfassen und bei Bedarf Unterstützung leisten zu können.



Wettervorhersage

Laut Prognose des nationalen Zentrums für Wetter- und Wasserprognosen wird die Nordregion nach dem Taifun 3-5 Tage lang anhaltenden Starkregen erleben mit Niederschlägen von 100-200 mm, lokal über 300 mm. Starkregen kann zu Überschwemmungen in niedrigen Gebieten und zu Erdrutschen in Bergregionen führen.


Kombiniert mit starken Windböen des Taifuns und anhaltendem Starkregen können erhebliche Schäden am Stromsystem, insbesondere an Freileitungen und Umspannstationen, verursacht werden.



Zusammenfassung der Gegenmaßnahmen

EinheitHauptaufgabePersonalstärkeErsatzausrüstung
EVNNETBetriebsführung des Übertragungsnetzes500 Personen50 Notstromaggregate
Regionale ElektrizitätsgesellschaftenStromverteilung2.000 Personen200 Notstromaggregate
ElektrizitätsgesellschaftenStörungsbehebung1.500 Personen150 Spezialfahrzeuge

Fazit

Aufgrund der komplexen Entwicklung von Taifun Nr. 1 Maysak und anhaltendem Starkregen hat die Elektrizitätsbranche proaktiv entschlossene Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit des Systems und eine stabile Stromversorgung für die Bevölkerung zu gewährleisten. Die strikte Umsetzung des Prinzips der "4 vor Ort" wird helfen, Schäden zu minimieren und eine schnelle Wiederherstellung bei Störungen zu gewährleisten.


Allerdings sollten die Bürger weiterhin Vorsichtsmaßnahmen ergreifen und sich an die Anweisungen der lokalen Behörden halten, um Leben und Eigentum während der Taifun- und Regenzeit zu schützen.



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