Giá Dầu WTI Tăng Vọt Khi Rủi Ro Vận Tải Ở Trung Đông Gia Tăng

WTI-Ölpreis im September explodiert: Transportrisiken im Nahen Osten treiben Preise nach oben

In der Handelssitzung am vergangenen Freitag erreichte der Preis für WTI-Rohöl im September 92,31 US-Dollar, was einem Anstieg von 10,54 US-Dollar oder 12,89% in der Woche entspricht. Der Kontrakt hatte in der Woche ein Tief von 79,58 US-Dollar markiert, bevor er auf ein Hoch von 92,31 US-Dollar stieg. Dieses Wachstum ist kein normaler risikobedingter Anstieg, sondern das Ergebnis schwerwiegender geopolitischer Verwerfungen.



Risiken in der Hormuz-Straße wieder im Fokus

Die Hauptursache für den Ölpreisanstieg ist die eskalierende Konfrontation zwischen den USA und dem Iran, die sich auf den Schiffsverkehr in der Hormuz-Straße auswirkt. Die iranische Revolutionsgarde hat erklärt, dass diese Meerenge unter ihrer Kontrolle steht und im Zuge der fortgesetzten militärischen Operationen der USA praktisch geschlossen wurde. Dies stellt eine direkte Bedrohung für eine der wichtigsten Öltransportrouten der Welt dar.



Bisher hatte der Markt bereits Spannungen um die Hormuz-Straße erlebt und betrachtete dies oft als ein Problem, das diplomatisch gelöst werden könnte. Diese Sichtweise hat jedoch verblasst, da die amerikanischen Luftschläge kontinuierlich stattfinden. Bis zum Freitag hatte die US-Armee bereits den zwölften Tag in Folge Angriffe gegen den Iran durchgeführt.



Zusätzlich hat ein Tankerbrand bei Oman die Bedenken weiter geschürt. Iran gab an, dass das Schiff versuchte, durch eineminenverseuchte Route südlich von Hormuz zu fahren, wodurch zwei andere Schiffe umkehren mussten. Obwohl nicht alle Informationen sofort bestätigt wurden, war dies für Rohöl-Händler nicht von Bedeutung. Schiffseigner, Versicherungen und Raffinerien reagierten alle auf das Risiko, dass eine Route möglicherweise unpassierbar wird.



Rotes Meer wird zweites Lieferproblem

Größere Verwerfungen traten auf, als die Huthi-Rebellen im Jemen erklärten, sie hätten zwei saudi-arabische Öltanker in der Nähe der Bab-el-Mandeb-Straße angegriffen. Saudi-Arabien hatte die Rote-Meer-Exportroute als Alternative genutzt, als Hormuz gefährlich wurde. Jetzt wird jedoch auch diese Route angegriffen.



Dies zwingt den Markt, das Szenario zu berücksichtigen, wenn saudi-arabisches Öl nicht mehr frei durch Hormuz und das Rote Meer transportiert werden kann. Obwohl zwei riesene chinesische Tanker mit etwa 4 Millionen Barrel saudi-arabischem Öl das Rote Meer verlassen haben, bedeutet dies nicht, dass die Route sicher ist. Der Markt hat gesehen, wie Schiffe aufgrund von Sicherheitsbedenken umkehren oder ihre Geschwindigkeit reduzieren.



ParameterWert
Tiefststand in der Woche79,58 US-Dollar
Höchststand in der Woche92,31 US-Dollar
Wochenanstieg10,54 US-Dollar (12,89%)
Aktueller WTI-Ölpreis92,31 US-Dollar

Brennstoffmarkt zeigt Verknappungsanzeichen

Der Brennstoffmarkt hat zusätzliche Gründe für positive Öl-Händler geliefert. Die Dieselmarge in Europa erreichte am 17. Juli einen Rekordwert von 66,25 US-Dollar pro Barrel und blieb in der vergangenen Woche nahe diesem Niveau. Schäden an russischen Raffinerien und Exportbeschränkungen für Diesel hatten den Brennstoffmarkt schon vor der Zunahme der Bedrohungen im Roten Meer angespannt.



Raffinerien sind weiterhin bereit, für Rohöl zu bieten, solange die Dieselmarge so stark ist, da der Brennstoffmarkt sie bezahlt, um ihre Produktion aufrechtzuerhalten. Dies ist für WTI entscheidend, da eine starke Raffineriewirtschaft eine Unterstützung für die Nachfrage nach Rohöl darstellt, selbst wenn die Preise steigen.



Zusätzlich werden alternative Quellen teurer. Die Rabatte russischen Öls für indische Raffinerien sind verschwunden, da Käufer um außerhalb des Nahen Ostens verfügbare Waren konkurrieren.



Lagerdaten stoppen den Aufwärtstrend nicht

Die wöchentlichen US-Lagerdaten haben den Bären einen möglichen Grund gegeben, als die Rohöllagerbestände um 2 Millionen Barrel in der Woche bis zum 17. Juli anstiegen. Analysten hatten einen Rückgang vorhergesagt.



Unter normalen Umständen hätte ein solcher Anstieg Druck auf WTI ausgeübt. In dieser Woche war dies jedoch fast bedeutungslos. Der Markt konzentriert sich auf Exportrouten, Tankerverkehr und das Risiko, dass bereits auf See befindliche Vorräte länger brauchen, um bei den Raffinerien anzukommen.



Wöchentliche technische Prognose

Die September-Ölkontrakte werden voraussichtlich einen starken Aufwärtstrend in der Woche bis zum 31. Juli zeigen, mit einer neuen Unterstützung im Bereich von 81,21 bis 84,53 US-Dollar. Die langfristigere Unterstützung liegt im Bereich von 75,40 bis 70,70 US-Dollar zusammen mit der 52-Wochen-Durchschnittslinie bei 68,60 US-Dollar. Der wichtigste Tiefststand liegt bei 67,12 US-Dollar.



Das nächste Ziel ist der Mai-Hochpunkt bei 95,30 US-Dollar. Ein überzeugendes Überschreiten dieses Niveaus würde 100,00 US-Dollar ins Visier nehmen, mit zusätzlichen Zielen bei 105,21 US-Dollar und 110,00 US-Dollar.



Fazit

Die zukünftige Marktbewegung hängt vom physischen Transport ab, nicht von anderen diplomatischen Schlagzeilen. Ein glaubhares Waffenstillstandsabkommen, ein sicherer Tankerverkehr durch Hormuz und ununterbrochene Ströme aus Saudi-Arabien durch Bab el-Mandeb würden den Druck auf WTI schnell verringern. Bis dahin muss der Markt die Möglichkeit bewerten, dass der Produzent mit der größten Reservekapazität der Welt zwischen zwei gefährlichen Routen gefangen ist.