USA UNTERSUCHT STAHLRÄDER AUS VIETNAM
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Wenn die USA zu dem Schluss kommen, dass es sich um einen Akt der „Steuerhinterziehung“ handelt, werden dann in naher Zukunft weiterhin eine Reihe vietnamesischer Exportindustrien ins Visier genommen?

Das US-Handelsministerium (DOC) hat offiziell eine Untersuchung gegen Steuerhinterziehung bei aus Vietnam exportierten 22,5–24,5-Zoll-Stahlrädern eingeleitet, mit dem Verdacht, dass Unternehmen warmgewalzten HRS-Stahl aus China zur Fertigstellung ihrer Produkte verwenden und diese dann in die USA exportieren, um die Erhebung von Antidumping- und Antisubventionssteuern auf chinesische Waren zu vermeiden. 

Was die US-Seite besonderes Augenmerk schenkt, ist die extrem starke Importwachstumsrate aus Vietnam

Zeitraum Importumsatz in die USA
2018 7 Millionen USD
2024 76 Millionen USD
Die ersten 6 Monate des Jahres 2025 belaufen sich auf etwa 90 Millionen USD

Den Akten der Kläger Accuride Corporation und Maxion Wheels USA LLC zufolge stieg die Menge an chinesischem warmgewalztem Stahl, der nach Vietnam exportiert wurde, um 291 %, nachdem die USA Zölle auf chinesischen Stahl erhoben hatten. Dies wird als Zeichen für die Möglichkeit einer „Umladung“ oder „minimalen Bearbeitung“ zur Steuervermeidung gewertet. 

Bemerkenswert ist, dass die USA nicht nur auf den Ort der Endmontage achten, sondern auch tief in die Rohstofflieferkette blicken. Dies zeigt, dass die einfache Stufe „Made in Vietnam“ möglicherweise nicht mehr ausreicht, wenn der Kernwert immer noch von chinesischen Materialien abhängt.

Das größere Problem sind nicht nur Stahlräder. Die USA beobachten derzeit genau Branchen mit einem plötzlichen Exportwachstum aus Vietnam, wie z

• Stahl
• Holz
• Energiebatterieg
• Industrielle Komponenten
• Chemikalien
• Mechanische Ausrüstung

Da die Spannungen zwischen den USA und China anhalten, wird Vietnam in den Augen vieler westlicher Handelsagenturen zunehmend in die Position einer „Zwischenfabrik“ gerückt.

Allerdings haben vietnamesische Unternehmen immer noch Chancen. Im Jahr 2023 untersuchten die USA einen ähnlichen Fall mit Stahlrädern, doch am Ende kam das DOC zu dem Schluss, dass das vietnamesische Unternehmen keinen Verstoß begangen hatte, und stellte die Untersuchung im Jahr 2024 ein, da es keine Beweise für den Import chinesischer Komponenten zur Steuervermeidung gab. 

Das zeigt, dass der Überlebensfaktor sein wird

✅ Transparente Herkunftsaufzeichnungen
✅ Echte Lokalisierungsrate
✅ Klare Lieferkette
✅ Fähigkeit nachzuweisen, dass der Produktionsprozess in Vietnam einen großen Mehrwert schafft
✅ Vollständige Zusammenarbeit mit US-Ermittlungsbehörden

⚠️ Wenn das DOC zu dem Schluss kommt, dass ein Ausweichverhalten vorliegt, könnten die Folgen sehr schwerwiegend sein

• Unterliegt ähnlichen Steuersätzen wie chinesische Waren
• Steuerrückstände;
• Verlust des Wettbewerbsvorteils in den USA
• Auswirkungen breiten sich auf andere Branchen aus
• Erhöhte Ermittlungsrisiken in der gesamten vietnamesischen Lieferkette

Dies ist ein Signal dafür, dass der Handelskrieg zwischen den USA und China in eine neue Phase eingetreten ist. Die USA haben nicht nur Waren „Made in China“ im Visier, sondern verfolgen nun auch den Fluss von Rohstoffen, Produktionsstrukturen und globalen Verarbeitungsnetzwerken.

Für Vietnam ist dies sowohl Druck als auch Chance zur Umstrukturierung der Industrie hin zu mehr Transparenz, stärkerer Lokalisierung und geringerer Abhängigkeit von Rohstoffen aus einem einzigen Markt. Wenn uns dies gelingt, kann Vietnam seine Position als neues Produktionszentrum der Welt behaupten, anstatt nur eine Handelstransitstation zu sein.