Ả Rập Xê Út Đã Chọn Đối T tác Siêu Cường Tương Lai, Không Phải Là Mỹ

Saudi-Arabien balanciert Beziehungen zwischen China und USA im sich wandelnden globalen Umfeld

Seit China Russland als führende Supermacht-Gegner der USA abgelöst hat, bemüht sich Saudi-Arabien intensiv, seine Beziehungen zu beiden Mächten im Gleichgewicht zu halten – manchmal neigend zu der einen, manchmal zur anderen Seite. Vor dem Ölpreis-Krieg von 2014 bis 2016 standen die USA im Zentrum der Beziehungen; nach dessen Ende rückten China und Russland in den Fokus; und seit Beginn der zweiten Amtszeit von Präsident Donald Trump standen die USA wieder im Mittelpunkt. Nach der "Epic Fury"-Operation gegen Iran scheint sich diese Tendenz jedoch wieder Richtung China und Russland zu verlagern, was durch eine Reihe hochrangiger Treffen zwischen chinesischen und saudi-arabischen Beamten in der vergangenen Woche unterstrichen wurde.



Hochrangige Treffen zwischen Beamten

Eines dieser Treffen fand zwischen Song Hongkun, Vizedirektor der Nationalen Energiebehörde Chinas, und Mohammed Al Qahtani, Downstream-Chef von Saudi Aramco, statt. Das Treffen konzentrierte sich auf die Förderung der globalen Energiesicherheit und die bilaterale Öl- und Gaszusammenarbeit zwischen beiden Ländern.



Bewertung des globalen Ölmarktes

Um die aktuelle Entwicklung besser zu verstehen, müssen wir die Ursachen dieser Wende untersuchen. Der Ölpreis-Krieg von 2014 bis 2016 verursachte für die OPEC-Länder erhebliche finanzielle Verluste. Vor dem Konflikt bestand eine tiefe Beziehung zwischen den USA und Saudi-Arabien, die auf einem historischen Abkommen zwischen US-Präsident Franklin D. Roosevelt und König Abdulaziz Al Saud am 14. Februar 1945 beruhte. Gemäß diesem Abkommen würden die USA so viel Öl erhalten, wie sie benötigten, solange Saudi-Arabien Öl hatte, und im Gegenzug garantierten die USA die Sicherheit des Hauses Saud und Saudi-Arabiens.



JahrWichtige Ereignisse
1945Abkommen zwischen USA und Saudi-Arabien
1973Ölkrise
2014-2016Ölpreis-Krieg
2021Ende des Haushaltsdefizits in Saudi-Arabien

Folgen des Ölpreis-Krieges

Diese Beziehung konnte jedoch den Ölpreis-Krieg von 2014-2016 nicht überstehen, als die US-Schiefereiindustrie zu einer globalen Produktionsmacht wurde, die es den USA ermöglichte, länger mit niedrigeren Ölpreisen standzuhalten als Saudi-Arabien und andere OPEC-Mitglieder. Washington betrachtete dies als einen zweiten Ölpreis-Krieg, der von Saudi-Arabien initiiert wurde und das Grundabkommen von 1945 verletzte.



Saudi-Arabien und Russland: Eine neue Beziehung

Um die Autorität der OPEC auf dem globalen Ölmarkt wiederherzustellen, musste Saudi-Arabien und seine OPEC-Verbündeten Russland in die erweiterte OPEC-Gruppe aufnehmen. Seitdem hat China die neue Machtposition des Verbündeten genutzt, um seinen Einfluss in der führenden Energie-Nahost-Nation durch eine Reihe von Abkommen nach 2016 auszuweiten.



Aramcos Börsengangspläne

Angesichts des erheblichen Haushaltsdefizits der saudi-arabischen Regierung nach dem Ölpreis-Krieg schlug Kronprinz Mohammed bin Salman (MbS) die Idee eines Börsengangs (IPO) von Aramco vor. Er glaubte, dass die Börseneinführung von 5% des Unternehmens auf internationalen Börsen dem Königreich mindestens 100 Milliarden US-Dollar einbringen würde und Aramco auf bis zu 2 Billionen US-Dollar bewerten würde.



Beziehungen zwischen Saudi-Arabien und China

Genau zu diesem Zeitpunkt unterbreitete China das Angebot, die gesamten 5% der Aramco-Anteile im IPO zu kaufen. Obwohl dieses Angebot schließlich abgelehnt wurde, vergaß MbS niemals die Geste Chinas. Später, im März 2017, fand ein historischer Besuch von König Salman in China statt, bei dem Geschäftsabkommen im Wert von etwa 65 Milliarden US-Dollar unterzeichnet wurden.



Fazit

Die jüngsten Entwicklungen deuten darauf hin, dass Saudi-Arabien die USA nur noch als einen seiner Partner betrachtet, insbesondere im Bereich der Sicherheitsversorgung, in einer neuen globalen Ordnung, in der Peking und seine Verbündete eine Führungsposition mit Washington teilen könnten. Diese Beziehung wird noch wichtiger werden, insbesondere wenn Saudi-Arabien sich nicht ausreichend vor Bedrohungen aus dem Iran geschützt fühlt.



Mit diesen Veränderungen verändert sich die Zukunft der internationalen Beziehungen im Energiesektor rasant, und Saudi-Arabien muss Wege finden, um seine Position in einer sich ständig wandelnden Welt zu wahren.