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Wenn China plötzlich mit einer Nachfrage nach Millionen Barrel Öl pro Tag auf den Markt zurückkehrt, während im Nahen Osten eine Versorgungskrise herrscht, werden die Benzinpreise in Vietnam dann in nur wenigen Wochen dramatisch steigen?
Der globale Ölmarkt steht vor einem sehr bemerkenswerten Paradoxon. Während viele Anleger immer noch glauben, dass die Ölnachfrage nachlässt und sich das Weltwirtschaftswachstum verlangsamt, ist China ein wichtiger Faktor, der unterschätzt wird.
Seit vielen Monaten kauft die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt nicht mehr so stark Öl wie zuvor. Stattdessen nutzt Peking stillschweigend seine über viele Jahre angesammelten riesigen strategischen Ölreserven. Diese Strategie hat dazu beigetragen, den Druck auf die weltweiten Ölpreise angesichts des eskalierenden Krieges im Nahen Osten zu verringern.
Allerdings könnten sich die Dinge bald ändern.
China verbraucht reserviertes Öl, anstatt zu importieren
Nach Angaben von Organisationen, die den internationalen Öltransport überwachen, beliefen sich Chinas Rohölimporte im letzten Monat auf nur etwa 6,78 Millionen Barrel pro Tag, den niedrigsten Stand seit fast einem Jahrzehnt.
Vergleichen Sie Chinas Ölimporte
Ölimportphase
Der Durchschnitt im Jahr 2025 liegt bei 10,66 Millionen Barrel/Tag
April 2026 8,5 Millionen Barrel/Tag
Mai 2026 6,78 Millionen Barrel/Tag
Dieser Rückgang entspricht mehr als 36 % im Vergleich zum Vorjahresdurchschnitt.
Bemerkenswert ist der erforderliche Kraftstoffverbrauchim Wasser nahm nicht entsprechend ab. Das zeigt, dass Raffinerien Öl aus Reserven entnehmen, anstatt neues zu importieren.
Riesige Lagerbestände erodieren
Internationale Schätzungen gehen davon aus, dass China einst über Ölreserven zwischen 1,2 und 1,3 Milliarden Barrel verfügte.
Ausmaß des strategischen Öllagers
Wertindikator
Die Ölreserven werden auf 1,2 bis 1,3 Milliarden Barrel geschätzt
Reaktionszeit ca. 4 Monate
Im Jahr 2025 werden etwa 1 Million Barrel pro Tag eingelagert
Diese Reserve gilt als „Sicherheitspolster“, um China dabei zu helfen, geopolitischen Schocks standzuhalten.
Da jedoch die Menge des gelagerten Öls kontinuierlich abgezogen wird, um der Kraftstoffproduktion und dem Export zu dienen, wird der Druck zur Wiedereinfuhr immer größer.
Der Wettlauf um russisches Öl verschärft sich
Ein weiteres Problem, das Peking Kopfzerbrechen bereitet, ist das schrumpfende Angebot an Billiglieferungen.
China ist stark von russischem Öl und iranischem Öl zu attraktiven Preisnachlässen abhängig.
Derzeit jedoch:
Lieferstatus
Russland Harter Wettbewerb mit Indien
Iran Die Preise stiegen stark an
Venezuela eingeschränkt
USA Einfuhrsteuer 22,5 %
Dadurch haben chinesische Raffinerien deutlich weniger Optionen als ihre europäischen oder asiatischen Konkurrenten.
Insbesondere Indien entwickelt sich im Wettlauf um billiges russisches Öl zu einem direkten Konkurrenten Chinas.
Der Nahe Osten könnte ein Auslöser sein
Was Analysten am meisten beunruhigt, ist nicht, dass China wieder Öl kauft.
Es ist, wenn sie zurückkommen.
Die Internationale Energieagentur warnt davor, dass Juli und August zu gefährlichen Zonen für die weltweite Ölversorgung werden könnten.begann, als die Risiken im Nahen Osten ihren Höhepunkt erreichten.
Wenn China die Importe zum richtigen Zeitpunkt erhöht:
✅ Irans Exporte wurden unterbrochen
✅ Die Straße von Hormus ist mit Sicherheitsrisiken konfrontiert
✅ Die russische Versorgung steht durch Sanktionen unter Druck
✅ Die Nachfrage im Sommer steigt stark an
Der Markt könnte einen doppelten Schock bei Angebot und Nachfrage erleben.
Wie hohe Ölpreise steigen können
Derzeit:
Ölsorte Aktueller Preis
WTI liegt bei etwa 2.280.000 VND/Barrel
Brent kostet etwa 2.380.000 VND/Barrel
Murban kostet etwa 2.350.000 VND/Barrel
Umgerechnet zu einem Wechselkurs von etwa 26.100 VND/USD.
Einige große Energiekonzerne warnen davor, dass sich der Ölpreis im Extremfall der Marke nähern könnte:
Brent-Preisszenario
Basis 90 - 100 USD/Barrel
Versorgungskrise 120 - 140 USD/Barrel
Extrem 160 USD/Barrel
Wenn Brent auf 160 USD/Barrel steigt, entspricht der Wert jedes Barrels Öl etwa 4.180.000 VND.
Auswirkungen auf Vietnam
Vietnam liegt nicht außerhalb des Einflussbereichs.
Ein starker Anstieg der Ölpreise könnte zu Folgendem führen:
* Die Benzinpreise im Einzelhandel sind gestiegen
* Logistikkosten steigen
* Frachtpreise erhöht
* Die industriellen Produktionskosten steigen
* Der Inflationsdruck kehrt zurück
Im Gegenteil, Öl- und Gasunternehmen können erheblich profitieren, wenn die Ölpreise über einen längeren Zeitraum hoch bleiben.
Was der Markt möglicherweise falsch bewertet
Viele Anleger konzentrieren sich derzeit auf das Risiko einer weltweiten Wirtschaftsrezession und gehen davon aus, dass die Ölnachfrage nachlassen wird.
Doch die Realität ist, dass China immer noch täglich riesige Mengen Treibstoff verbraucht.
Ölreserven sind keine unerschöpfliche Ressource.
Als Peking gezwungen war, auf den internationalen Markt zurückzukehren, um Nachschub zu leistenMillionen Barrel Öl pro Tag kann sich das gesamte Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage sehr schnell umkehren.
Deshalb gehen immer mehr Experten davon aus, dass der nächste Ölpreisanstieg möglicherweise nicht auf einen Krieg zurückzuführen ist, sondern auf die Rückkehr des größten Abnehmers der Welt.
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