Vương quốc Anh ấn định thời hạn cấm nhiên liệu chế biến từ dầu thô Nga vào tháng 1 năm 2027

Vereinigtes Königreich schließt Lücke bei Sanktionen gegen russisches Erdöl

Das Vereinigte Königreich hat einen konkreten Termin bekannt gegeben, um eine der Lücken in den Sanktionen gegen russisches Erdöl zu schließen. Am vergangenen Freitag gab die britische Regierung bekannt, dass die Einfuhr von Diesel und Kerosin, die aus russischem Rohöl in Drittländern raffiniert wurden, vor dem 1. Januar 2027 verboten wird. Dies ist ein bedeutender Schritt, um zu verhindern, dass russische Erdölprodukte weiterhin den britischen Markt erreichen.



Details der neuen Regelung

Diese Maßnahme fällt in den Rahmen der im Mai angekündigten Sanktionen, die den Import von aus russischem Rohöl raffinierten Produkten verbieten, selbst wenn die Raffination außerhalb Russlands erfolgt. Zu diesem Zeitpunkt hatte jedoch London eine vorübergehende Genehmigung erteilt, die den weiteren Import von Diesel und Kerosin erlaubte, während die Lieferketten angepasst wurden.



Konkret bedeutet dies, dass russisches Rohöl zunächst in ein Drittland transportiert, dort raffiniert und das resultingierende Treibstoffprodukt weiterhin legal nach Großbritannien eingeführt werden konnte. Die britische Regierung hat nun bestätigt, dass diese Ausnahmeregelung befristet ist und ausläuft.



Wichtige Informationen zur vorübergehenden Genehmigung

  • Die aktuelle Genehmigung wird alle zwei Wochen überprüft.
  • Sie kann früher beendet werden, wenn die Marktbedingungen dies zulassen.
  • Die Industrie erhält mindestens vier Monate Vorlaufzeit vor any changes in Kraft treten.

Bereits verhängte Sanktionen

Das Vereinigte Königreich hat bereits den direkten Import von russischem Rohöl und raffinierten Produkten verboten, aber die Politikgestaltung zielt zunehmend auf potenzielle Umgehungsmöglichkeiten ab, die die Wirksamkeit der Sanktionen untergraben könnten. Handelsminister Chris Bryant bezeichnete den Januar 2027 als "ein klares Signal", dass Großbritannien den maximalen Druck auf die russische Wirtschaft aufrechterhalten will.



ZeitpunktSanktionsmaßnahme
Mai 2022Verbot des Imports von aus russischem Rohöl raffinierten Produkten.
Januar 2027Verbot des Imports von Diesel und Kerosin, die aus russischem Rohöl in Drittländern raffiniert wurden.

Bewertung der Auswirkungen auf die russische Finanzwirtschaft

Obwohl diese Maßnahmen darauf abzielen, die russische Wirtschaft unter Druck zu setzen, stellt sich die Frage, ob sie stark genug sind, um die russischen Finanzen nachhaltig zu schädigen. In den letzten Jahren ist russisches Rohöl auf vielfältige Weise global umhergereist, bevor es unter anderen Bezeichnungen wieder exportiert wurde. Die Sanktionen haben diese Routen zwar teurer und komplexer gemacht, aber nicht vollständig beseitigt.



Laut der britischen Regierung haben die internationalen Sanktionen die russische Wirtschaft seit Beginn des Konflikts in der Ukraine um über 450 Milliarden US-Dollar geschädigt. Bislang hat London im Rahmen des Sanktionsregimes gegen Russland Sanktionen gegen über 3.300 Einzelpersonen, Unternehmen und Schiffe verhängt.



Diese Maßnahmen sind nicht nur wirtschaftlicher Natur, sondern spiegeln auch den Entschluss des Vereinigten Königreichs wider, Menschenrechtsverletzungen entgegenzuwirken und die globale Sicherheit zu schützen.