Trung Quốc tiếp tục sử dụng than đá dù cam kết phát triển năng lượng sạch

Chinas Energiepolitik im Spannungsfeld zwischen Klimazielen und Energiesicherheit

Die Volksrepublik China verstärkt trotz ihrer Klimaschutzambitionen die Entwicklung von Kohlekraftwerken als "Mindestsicherung" für ihr Stromversorgungssystem. Dies geht aus dem neuen Fünfjahresenergieplan hervor, der kürzlich in Peking veröffentlicht wurde. Die Entscheidung verdeutlicht die komplexe Balance, die China zwischen nachhaltiger Entwicklung und Gewährleistung der Energiesicherheit anstrebt.



Hintergrund des neuen Energieplans

China hat seinen neuen Fünfjahresenergieplan vorgestellt, der den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung bis 2031 erhöhen soll. Gleichzeitig betont der Plan die Stärkung der Rolle von Kohle als "Mindestsicherung". Dieser Ansatz spiegelt die wachsenden Herausforderungen wider, die mit dem steigenden Anteil erneuerbarer Energien im nationalen Stromsystem verbunden sind, was einen Bedarf an zuverlässigen Backup-Energietränen erfordert.



Als größter Investor in erneuerbare Energien weltweit steht China vor dem Dilemma, weiterhin auf Kohle angewiesen zu sein, um die Nachfrage zu decken und Lücken zu schließen, wenn erneuerbare Energien nicht verfügbar sind - wie bei Windenergie in den vergangenen Monaten oder bei Wasserkraft vor zwei Jahren.



Ziele für saubere Energie und die Rolle der Kohle

China hat sich das Ziel gesetzt, dass saubere Energie bis 2030 30% der Stromerzeugung ausmachen soll, gegenüber derzeit etwa 22%. Obwohl Wind- und Solarenergie als "Säulen" der Stromstruktur positioniert werden, wird die Kohle weiter wachsen und eine zunehmend wichtige Rolle als flexible Backup-Energiequelle zur Stärkung der Energiesicherheit spielen.



EnergieträgerAktueller AnteilZiel für 2030Rolle im neuen Plan
Erneuerbare Energien22%30%"Haupt-Säulen"
Kohle~68%Nicht veröffentlicht"Mindestsicherung"
Sonstige Energien10%Nicht veröffentlichtUnterstützend

Experteneinschätzungen

"Der neue Fünfjahresenergieplan Chinas bietet wenig Grund zur Begeisterung", kommentiert Lauri Myllyvirta, Mitgründer des finnischen Clean Energy and Air Research Centre (CREA). "Die Zunahme der Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen, die durch die Ziele erlaubt ist, steht im Widerspruch zu Chinas Verpflichtungen zum CO2-Emissions- und Kohleverbrauchspeak sowie zur Reduzierung der CO2-Intensität bis 2030, selbst mit leicht beschleunigter Elektrifizierung", fügt Myllyvirta hinzu.



Die Realität der Kohleentwicklung in China

Im vergangenen Jahr machte China allein 78% der weltweit neu in Betrieb genommenen Kohlekraftwerkskapazität aus. Als größter Verbraucher und Importeur von Kohle weltweit hält China auch 86% der globalen Bauleistung für Kohlekraftwerke, die in diesem Jahr voraussichtlich in Betrieb genommen werden, wie Daten der gemeinnützigen Organisation Global Energy Monitor (GEM) zeigen.



Chinas Dominanz im Bereich der Kohlekraftwerke wächst trotz starker Bekenntnisse zur Entwicklung erneuerbarer Energien. Dies verdeutlicht die Lücke zwischen politischen Bekundungen und der praktischen Umsetzung im Kontext des wachsenden Energiebedarfs des Landes.



Globale Bedeutung

Chinas Fünfjahresenergieplan hat erhebliche Auswirkungen auf die globalen Anstrengungen im Kampf gegen den Klimawandel. Als größter Emittent weltweit kann Chinas Entscheidung zur weiteren Ausweitung der Kohlekraft die Klimaziele anderer Länder beeinflussen.



Viele Experten sind jedoch der Meinung, China verfolge eine "parallele Strategie", die sowohl die Entwicklung erneuerbarer Energien in bisher unerreichtem Tempo vorantreibt als auch die Kohleinfrastruktur aufrechterhält und ausbaut, um die Energiesicherheit zu gewährleisten. Dieser Ansatz spiegelt die praktischen Herausforderungen wider, vor denen viele Länder bei der Umstellung auf saubere Energien stehen.



Der Plan zeigt auch die Vorsicht Chinas bei Klimaschutzverpflichtungen, insbesondere da die nationale Wirtschaft weiterhin stark von energieintensiven Industrien abhängig ist.



Gleichzeitig führt China weiterhin die Investitionen in erneuerbare Energien an, was ein komplexes Bild der Energiopolitik des Landes zeigt. Die Balance zwischen nachhaltiger Entwicklung und Energiesicherheit wird den Erfolg von Chinas langfristigem Energieplan bestimmen.